10.12.2015 | Berliner Schaufenster, Fratz Festival |

Die Geschichte eines langen Tages


Theater für Erwachsene und Kinder mit Tanz, Musik und Zauberei ab 3 Jahre |

AGORA Theater (Belgien)

In einer schönen Welt, in der alles aufs Beste geregelt ist, müssen sich Avi und Iva ausschließlich darum kümmern, dass alles so bleibt, wie es schon gestern war. Das ist schön und sauber, zufriedenstellend und tröstlich. Eines Tages wird ihr behagliches Leben jäh gestört. Plug ist allein, hat großen Hunger und noch dazu alle Murmeln verloren.

Die neue Inszenierung des AGORA Theater beschäftigt sich mit dem Thema der Verantwortung in menschlichen Beziehungen und entwirft eine Utopie, in der es darum geht, das Anderssein des Anderen anzuerkennen, ohne sich selbst zu verlieren.

Iva, Avi und Plug empfangen die Zuschauer*innen in einer behaglichen, rundherum geblümten Raumbühne im Wohnstubenformat. Mit wenigen Worten, großer Spielfreude, berührenden Gesängen und getanztem Alltag erzählen und spielen sie auf zauberhafte Weise: »Die Geschichte eines langen Tages«.

Das AGORA Theater wurde 1980 in enger Verbindung zum Studententheater gegündet. 30 Jahre lang war Marcel Cremer künstlerischer Leiter, Autor und Regisseur des AGORA Theaters und formte es zu einem professionellen und renommierten Ensemble der Freien Szene. Die Methode des »autobiographischen Theaters« ist wesentlicher Bestandteil seiner Arbeit. Die künstlerische Leitung liegt heute in den Händen von Kurt Pothen. Die Methode des autobiografischen Theaters bleibt der rote Faden der Theaterarbeit und entwickelt sich mit dem Ensemble stetig weiter. Bewusst wird verstärkt die Zusammenarbeit mit Gastregisseur*innen, Autor*innen und Dramaturg*innen gesucht sowie der Austausch mit künstlerisch verwandten Ensembles.

Uraufführung: 10. Dezember 2015, St. Vith (Belgien)

Es spielen: Sascha Bauer, Line Lerho, Leila Putcuyps
Regie und Text: Ania Michaelis
Künstlerische Leitung AGORA: Kurt Pothen

Bühnenbild: Céline Leuchter
Musik, Arrangement: Gerd Oly
Choreografie: Catharina Gadelha
Kostüme: Emilie Cottam
Lichtdesign: Michel Delvigne
Technik: Joé Keil
Regieassistenz: Anne Gladitz, Judith Thelen
Produktionsleitung: Judith Thelen
Theaterpädagogik: Kirstin Gommes

Dauer: 45 Minuten

Koproduktion mit dem TAK Theater Liechtenstein und dem Dürener Kulturbetrieb

Gastspiel mit Unterstützung der Delegation der Deutschsprachigen Gemeinschaft,
der Französischen Gemeinschaft und der Wallonischen Region in Berlin