Sonntag 5. Mai
Botanischer Volkspark Pankow und Podewil

Open Space: »Eine andere Welt im Hier und Jetzt künstlerischer Praxis«

Mit Angeboten des Veranstalters und der Teilnehmer*innen


Nach einem kurzen Auftakt von Doreen Markert, Kuratorin des Symposiums, mit Überlegungen zu Vorstellungskraft und Utopien im Hier und Jetzt sind die Teilnehmer*innen des Symposiums herzlich eingeladen, unter der Überschrift »Eine andere Welt« eigene Themen zur gemeinsamen Bearbeitung vorzuschlagen. Dies können Gesprächsanlässe, Fragestellungen, Methoden, praktische Anregungen usw. sein. Dauer: bis zu 60 Minuten.



Darüber hinaus stehen vier weitere Themen zur Auswahl, die nach neuen Wegen in der künstlerischen Praxis fragen:

Teil 1 von 11 bis 13:30 Uhr im Botanischen Volkspark Pankow (anschl. Bus-Transfer zum Podewil)

  1. »Körper und Natur«
    Angela Schubot und Lea Kieffer bieten eine praktische Erkundung im Kontext der künstlerischen Recherchen zu »YEW« an.
  2. »Garden As Studio«
    Shelley Etkin (»Nesting«) lädt zu einem Spaziergang durch den Volkspark ein, um Einblicke in ihren Forschungsansatz zu geben.

Teil 2 von 14:30 bis 17 Uhr im Podewil, Berlin-Mitte


  1. »Theater ohne Grenzen«
    Der nigerianische Theatermacher Joshua Alabi lädt ein zu einem Gespräch über Koproduktionen zwischen Nigeria und Westeuropa.
  2. »Dramaturgie produzieren: Versuch eines schwierigen Manifests« – mit Marie Yan (Autorin und Dramaturgin)
    Produktion und Dramaturgie arbeiten oft beide im Schatten und doch sprechen sie nicht oft miteinander. Die eine macht das, was auf der Bühne geschieht, möglich; die andere webt das, was auf der Bühne geschieht. Aber wie können Produktionsentscheidungen die von der Dramaturgie gezogenen Bedeutungslinien verstärken oder schwächen? Können wir uns die Kunst noch ansehen und nicht an die Materialien denken, die sie verwendet, an die Abfälle, die sie produziert? Auf der anderen Seite: was wiegt die Kunstszene im Vergleich zu Industriekomplexen, und können wir uns dem spaltenden kleinteiligen Schuldtrip entziehen, wenn es um das Denken unter anderem über Nachhaltigkeit geht? In diesem offenen Raum werden wir verschiedene Initiativen in der Kunstwelt betrachten, die einen notwendigen Paradigmenwechsel begleiten wollen, und versuchen, einige unvollkommene Verhaltensweisen für uns selbst zu finden.

Teilnehmer*innen können ihre Vorschläge vor Ort einbringen. Je nach Interesse und Teilnehmerzahl wird ein Zeitplan für die Arbeitsgruppen erstellt. Die Ergebnisse der Gruppen werden am Schluss gesammelt und können über den Rahmen des Symposiums hinaus weiter bearbeitet werden.

Im Verlauf der Vorbereitungen des Symposiums ist die unten stehende Zeichnung entstanden: relevante Aspekte und Assoziationen zum Thema »Eine andere Welt«, wie sie in der Recherche und in Gesprächen mit den Beteiligten aufgekommen sind. Im Symposium werden sie aufgegriffen und vermutlich zum Teil wieder verworfen, verändert und erweitert.

Sonntag, 5. Mai, 13:30 – 17:00 Uhr

FRATZ Marktplatz

Hier haben eingeladene Gruppen und Künstler*innen die Möglichkeit miteinander in Austausch zu treten und ihre Arbeit den Veranstalter*innen zu präsentieren. Neue Kontakte können geknüpft, Kooperationen geschmiedet werden. Vielleicht ist es auch einfach der Moment für ein angeregtes Gespräch unter Kolleg*innen.