The Sticky Dance
Für Sensory Groovers (3-7) & für die Jüngsten (3-5) |
Second Hand Dance (Großbritannien) |
The Sticky Dance für Sensory Groovers: Samstag, 10. Oktober, 10-11 Uhr, 12-13 Uhr & 15-16 Uhr – Junges Tanzhaus (Berlin Neukölln) | Dieses Aufführungsformat wurde exklusiv für neurodivergente*, bewegungsaffine Kinder zwischen 3 und 7 Jahren entwickelt und findet mit einer deutlich reduzierten Publikumsanzahl statt. Bitte bucht diese Tickets nur, wenn eure Kinder zur Zielgruppe gehören und bringt maximal zwei Begleitpersonen mit.
The Sticky Dance für die Jüngsten: Sonntag, 11. Oktober, 10-12 Uhr, Junges Tanzhaus (Berlin Neukölln) | Diese Aufführung wurde für Familien mit Kindern zwischen 3 und 5 Jahren entwickelt. Sie dauert zwei Stunden, und ihr bucht einen Eintrittsslot. Wenn ihr in der Vorstellung seid, könnt ihr so lange bleiben, wie ihr mögt. Empfohlen sind etwa 45-60 Minuten. Wenn ihr früher kommt, habt ihr einen etwas sanfteren Einstieg.
Hinweis für Fachbesucher:innen!
Die Kapazität für dieses Stück ist sehr gering. Deshalb sind die bei Eventim erhältlichen Tickets nur für die jeweiligen Kinder* und ihre Begleitpersonen gedacht.
In gewissem Umfang können Fachbesucher:innen in zugewiesenen Zeitslots an der Inszenierung The Sticky Dance teilnehmen. Die Vergabe dieser speziellen Tickets erfolgt über die Akkreditierung direkt bei Kata Kovács: accreditation@fratz-festival.de
Wir bitten um Verständnis!
Zur Inszenierung
„The Sticky Dance“ ist eine interaktive, fesselnde und farbenfrohe Performance-Installation für Kinder und ihre Familien.
Drei Tänzer:innen schlängeln sich durch das Publikum und weben in dieser taktilen Tanzperformance für kleine Kinder ein Gewebe aus Klebeband. Sie laden dazu ein, zu kleben, zu haften und zu grooven, Klänge zu sehen und zu fühlen, oder aber still zu verharren, zuzuschauen und zuzuhören. Das Publikum wird ermutigt, den Raum frei zu erkunden, die Regeln auf den Kopf zu stellen und sein ganz eigenes Erlebnis zu gestalten.
"The Sticky Dance – for early years“ wurde gemeinsam von Rosie Heafford und Takeshi Matsumoto für Familienpublikum und Kinder im Alter von 3 bis 5 Jahren entwickelt. Diese Produktion wurde zudem für „Sensory Groovers“ im Alter von 3 bis 7 Jahren adaptiert.
Zur Gruppe / Künstler:in
Second Hand Dance wurde 2013 gegründet und wird von den Co-Direktorinnen Rosie Heafford und Claire Summerfield geleitet – eine behinderte und eine nicht behinderte Künstlerin, die die Leitung gemeinsam und flexibel gestalten. Sie arbeiten auf (inter)nationaler Ebene und entfalten dabei lokale sowie regionale Wirkung, indem sie fröhliche und inspirierende Bühnenaufführungen sowie digitale Tanzfilme für Kinder und Erwachsene schaffen.
Second Hand Dance arbeitet mit Tänzer:innen, Filmemacher:innen, Animationskünstler:innen, Musiker:innen und seinem Publikum in einem Co-Creation-Prozess zusammen. Dieser ist zugänglich ist, heißt alle Körper willkommen und stellt die Erfahrung des Publikums ins Zentrum. Die Arbeiten wurden an Spielstätten und Festivals auf drei Kontinenten präsentiert: im Lincoln Center (NY), beim Edinburgh International Children’s Festival, im Sadler’s Wells, beim Dublin Theatre Festival, im Esplanade Theatre (Singapur), beim Cheers! Festival (Hongkong) sowie beim Ricca Ricca Festival (Japan). Im Jahr 2016 wurde Rosie mit dem „Arts Foundation Children’s Theatre Shortlist Award“ ausgezeichnet.
Konzept und künstlerische Leitung: Rosie Heafford & Takeshi Matsumoto
Kreiert und performed von: Andrei Nistor, Chloe Mead, Paolo Pisarra
Performer:innen in Berlin: Lesley Howard, Chloe Mead, Paolo Pisarra
Bühnen- und Kostümbild: Alison Brown
Sounddesign: Dinah Mullen
Lichtdesign und Produktionsleitung: James Ball
Company Manager: Keir Patrick
Licht und Sound in Berlin: Brent Tan
Uraufführung: 7. Februar 2024
Dauer: 60 Minuten (Sensory Groovers) / 120 Minuten (für die Jüngsten/Familienversion: Einlass alle 15 Minuten, empfohlene Aufenthaltsdauer im Raum 45–60 Minuten)
Sprache: Ohne gesprochene Sprache
Zugänglichkeit: Empfohlen für neurodivergentes, bewegungsaffines Publikum / weniger gut geeignet für mobilitätseingeschränkte Kinder, da der Fokus auf dem Mitmachen und Mittanzen im Raum liegt.
Der Aufführungsraum kann während der Vorstellung verlassen und wieder betreten werden. Es steht ein Rückzugsraum zur Verfügung.
* Neurodivergenz, was ist das? Kurz gesagt, das Gehirn eines jeden Menschen funktioniert anders. Das Wort neurotypisch bedeutet, dass das Gehirn eines Menschen so funktioniert wie das Gehirn der meisten anderen Menschen. Menschen, die neurotypisch sind, entwickeln Fähigkeiten wie soziale oder organisatorische Fertigkeiten in etwa gleichem Maße wie andere in ihrem Alter. Im Gegensatz dazu beschreibt der Begriff „neurodivergent“ jemanden, der Informationen im Gehirn auf eine andere Weise verarbeitet. Autist:innen und Menschen mit ADHS werden zum Beispiel als „neurodivergent“ bezeichnet. Oft haben neurodivergente Personen eine verstärkte Sinneswahrnehmung, sehr viel Kreativität und visuelle Verarbeitungsfähigkeiten, brauchen daher auch andere Dinge wie reizärmere Umgebungen, mehr Ruhe oder besonders viel Bewegung. (Quelle: @specialedition_studio via Instagram)
"The Sticky Dance“ ist eine Produktion von Second Hand Dance. Gemeinschaftlich in Auftrag gegeben von The Southbank Centre, The Place, South East Dance.
Foto ©Foteini Christofilopoulou
