30.06.2026 | |

BÄÄÄM


Eine Tanzperformance für ein Taubes und hörendes Publikum (3+) | 

tanzfuchs PRODUKTION / Barbara Fuchs (Deutschland) |

9. Oktober, 9:30 Uhr & 15:30 Uhr und 10. Oktober, 11 Uhr & 14 Uhr – Tanzstudio im Podewil (Berlin Mitte) |

» Leichte Sprache

» Inhaltsbeschreibung

Zur Inszenierung

Wild und weich, kugelrund und kantig, flirrend und flüssig, fest und flatternd, schwer und schwebend – drei Performerinnen spielen mit Objekten und Körpern, tanzen und trommeln, stampfen und springen, klopfen und klingen. Die schwerhörige Performerin Geli Strahl, die Tänzerin Moonjoo Kim und die Schlagzeugerin Rie Watanabe erkunden Rhythmen, Vibrationen und Schwingungen, die durch den Körper fließen, und laden das Publikum mit allen Sinnen ein – ganz ohne Sprache. Eine Entdeckungstour durch Klangwellen, Körperwellen und Wow-Momente für ein Taubes und hörendes Publikum – ruhig und rasant, klar und chaotisch, präzise und planlos, humorvoll, schräg, verspielt, verrückt – BÄÄÄM.

Zur Gruppe / Künstler:innen

Seit 2009 kreiert tanzfuchs PRODUKTION / Barbara Fuchs Stücke für die Allerkleinsten und gehört in Deutschland zu den Pionier:innen in diesem Bereich. Tourneen führten die Kompanie unter anderem nach Finnland, Norwegen, Italien, Polen, Belgien, Großbritannien, in die Niederlande, nach Litauen und Japan. tanzfuchs PRODUKTION erhält bereits zum zweiten Mal die Spitzenförderung des Landes NRW im Bereich Kinder- und Jugendtheater.

Jurybegründung

"BÄÄÄM" – schon der Titel holt ein Taubes und hörendes Publikum gemeinsam ab, denn hinter dem eigentlich lautmalerischen BÄÄÄM verbirgt sich auch eine Gebärde der Deutschen Gebärdensprache. Mit "BÄÄÄM" hat tanzfuchs PRODUKTION eine Tanzperformance ab 3 Jahren geschaffen, die sich eindrucksvoll auf eine Forschungsreise durch verschiedene Bewegungs- und Soundqualitäten begibt, sei es mit Objekten oder den eigenen Körpern. Rhythmus und Bewegung bringen Körper und Objekte zum Schwingen, schicken Schwingungen durch den Raum – rund und weich, eckig und wild, glitzernd und leuchtend, schwebend und flatternd. Mutig und humorvoll kommt das Stück ohne den für hörendes Publikum oft gewohnten Einsatz von Musik und gesprochener Sprache aus, lässt Stille zu.

Spielerisch werden Kindern abstrakte Inhalte nahegebracht, Geräusche und Klang entstehen durch das Spiel mit Objekten und (body)-perkussiven Elementen. Hierbei wird immer auf mindestens zwei Sinnesebenen agiert, visuelle Mittel wie Licht, leuchtende Objekte und Reflexionen werden künstlerisch eingesetzt. Bei all dem sitzt das Publikum um eine kreisrunde pinkfarbene Bühne herum und wird durch die Nähe zum Geschehen in die Lage versetzt, vielsinnlich wahrzunehmen und am Spiel teilzuhaben, je nach individuellem Wahrnehmungsstil. Alles schwingt, alles hat Rhythmus, allein oder zusammen, und ist außergewöhnlich BÄÄÄM!

Idee und Inszenierung: Barbara Fuchs
Musikdramaturgie: Jörg Ritzenhoff
Ausstattung: Regina Rösing
Lichtdesign: Wolfgang Pütz
Performance: Moonjoo Kim und Geli Strahl
Musik und Performance: Rie Watanabe
Dramaturgie: Vivica Bocks
Öffentlichkeitsarbeit: Kerstin Rosemann
Beratung Barrierefreiheit: Sabine Lindlar
Produktionsleitung: Carina Graf
Vermittlungskonzept: Dodzi Dougban, Geli Strahl, Diana Treder

Uraufführung: 25. Mai 2025, Consol Theater, Gelsenkirchen

Dauer: 45 Minuten, ohne Nachspielzeit

Sprache: Ohne gesprochene Sprache

Zugänglichkeit: Für Taubes Publikum

"BÄÄÄM“ ist eine Produktion von tanzfuchs PRODUKTION. Koproduktion: Consol Theater, tanzhaus nrw, Kölner Künstler:innen Theater.
Gefördert durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW, das Kulturamt der Stadt Köln und den Fonds Darstellende Künste aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.

Fotos ©Peter Stephan Herff